Blume des Monats November: die Calla!

Blume des Monats November: die Calla!

Es gibt Blumen, die fallen auf, weil sie besonders pompös oder außergewöhnlich in Größe oder Form sind. Und es gibt die Calla, die genauso schlicht wie auch elegant ist und damit auf ganzer Linie überzeugt.

Ob als Zimmerpflanze oder auch Schnittblume: Die Calla ist immer ein wunderschöner Anblick und wirkt für sich allein genauso wie auch in Umgebung anderer Blumen und Pflanzen.

Gerade deshalb wird sie wohl auch so gern in Sträußen verwendet. Dort setzt sie, je nach Farbe, einen eher schlichten Rahmen für andere Blüten oder ist das Highlight, von dem man die Augen einfach nicht abwenden kann.

Die Herkunft der Calla

Die Calla gehört zur Gattung der Zantedeschien (benannt nach einem italienischen Botaniker, der sie nach Europa brachte) und stammt ursprünglich aus dem südlichen Afrika.

Dort ist die Calla übrigens meist zwischen Sträuchern am Fuße von Böschungen zu finden. Und das hat auch einen besonderen Grund: Dort ist der Boden zeitweise richtig sumpfig durch sich sammelndes Regenwasser. Das gibt der Calla die Möglichkeit, genügend Wasser in der Wurzelknolle zu speichern und somit auch trockene Zeiten zu überstehen.

Der Name Calla kommt aus dem griechischen und leitet sich aus dem Wort kallos ab, das so viel wie körperliche Schönheitbedeutet. Und das passt wirklich zu dieser tollen Blume!

Der Legende nach wurden die Kelch-Blüten der Calla übrigens von griechischen Göttern als Trinkgefäß genutzt. Daher trägt sie auch den Beinamen Becherpflanze.

Auch in der Blumensprache hat die Calla eine besondere Bedeutung. Sie steht seit des viktorianischen Zeitalters für Erotik – und schenkte man damals einer unverheirateten Frau eine Calla, kam das einem Heiratsantrag gleich.

Das Aussehen der Calla

Wenn wir unsere Augen nicht von der Calla abwenden können, bewundern wir nicht wirklich die Blüte, sondern viel mehr die Hochblätter, die die Blüten umschließen.

Die Hochblätter sind mal klassisch dezent in Weiß, Gelb, oder auch Rosa. Oder sie ziehe die Aufmerksamkeit mit kräftigen Farben wie Orange, Rot und Violett auf sich.

Als Zimmerpflanze sind diese schönen Hochblätter und Blüten eingebettet in grüne, zum Teil weiß gesprenkelte Blätter.

Wird die Calla als Schnittblume verwendet, wirkt sie auch ohne die tiefgrünen Blätter und lässt sich toll kombinieren. Als eine der wenigen Schnittblumen wirkt sie allerdings auch in einer minimalistischen Einrichtung perfekt!

Callas richtig pflegen

Damit Sie lange Freude an Ihren Callas haben, ist natürlich die richtige Pflege wichtig.

Frische Callas als Schnittblumen sollten immer schnell ausgepackt und angeschnitten werden. Wie alle anderen Blumen auch, freut sie sich dann über eine frisch gereinigte Vase.

Als Standort eignet sich ein heller Ort, an dem es nicht zu warm ist. Etwas abseits von Heizungen oder anderen Wärmequellen, hält sich die Calla merklich länger. Auch Zug verträgt sie nicht.

Achten Sie dann noch darauf, dass immer genügend Wasser in der Vase ist und tauschen das Wasser im besten Fall alle zwei Tage aus, haben sie lange Freude an den schönen Blumen!

Als Zimmerpflanze freut sich die Calla über einen Standort im Halbschatten, um ihre volle Schönheit zu entfalten. Im Sommer schnappt sie gern auf Balkon oder Terrasse frische Luft.

Am besten gedeiht die Calla, wenn der Topfballen feucht gehalten wird, wobei aber stehende Nässe zu vermeiden ist. Auch regelmäßiges Düngen tut ihr gut.

Was ist sonst noch wichtig?

Wenn Sie sich für eine Calla als Mitbewohnerin entscheiden, sollten Sie darauf gefasst sein, dass die schöne Pflanze leider oft mit Schädlingen verschiedener Art oftmals magisch anzieht.

Aber keine Panik: Selbst wenn die Calla stark befallen ist, kann sie gut gerettet werden. Die üblichen Pflanzenschutzmittel sowie das Entfernen der befallenen Teile sind ausreichende Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Bei Bakterien und Pilzen sieht es schon anders aus. Hier muss schnell geändert werden und auch Pflanzenschutzmittel sowie ein Umtopfen und andere Maßnahmen können den Patienten nicht immer retten. Es lohnt sich allerdings immer, es zu probieren!

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