Blume des Monats Mai: die Pfingstrose

Blume des Monats Mai: die Pfingstrose

Was könnte besser zum Mai passen als die Pfingstrose? Nicht wirklich viel!

Aus diesem Grund beschäftigen wir uns in diesem Blog-Beitrag auch ganz ausführlich mit der Rose, die keine Dornen, dafür aber viele begeisterte Fans hat.

Und natürlich haben wir uns auch die naheliegende Frage gestellt: Was hat die Pfingstrose mit Pfingsten zu tun? Darauf gibt es gleich mehrere Antworten.

Wie kam die Pfingstrose zu ihrem Namen?

Ganz nüchtern betrachtet, fangen die ersten Pfingstrosen im Mai zu blühen an und waren somit frisch zur Stelle, um zu Pfingsten als Blumenschmuck verwendet zu werden.

Auch heißt es, dass die Pfingstrosen früher zu den Pfingstumzügen als Schmuck der Pferde verwendet wurden und daher ihren Namen haben.

Darüber hinaus gibt es noch eine Legende, die vor allem in der christlichen Kirche bekannt ist. Dort soll eine Frau (Magdalena oder auch Ruth) in ihrem Rosengarten den Tod Jesus beweint haben. Als sie dann jedoch zu Pfingsten die Nachricht bekam, das Jesus auferstanden und in den Himmel gefahren ist, lief sie wieder in ihren Garten und fand dort ihre Sträucher über und über mit Rosen bedeckt vor. So sollen die Pfingstrosen laut dieser Legende zu ihrem Namen gekommen sein.

Auch um ihren botanischen Namen Paeonia ranken sich Legenden. In der bekanntesten stammt der Name vom griechischen Götterarzt Paian. Mit Hilfe der Blume soll er Pluton, den Gott der Unterwelt, geheilt haben, nachdem dieser von Herakles im Krieg verwundet wurde.

Noch mehr Wissenswertes über die Pfingstrose

Namen sind natürlich toll, aber dennoch im Endeffekt nur Schall und Rauch.

Ohne viele Legenden und Interpretationen kann zumindest gesagt werden, dass die dornenlose Rose zur Gattung der Prifngsrosengewächse gehört, die nur 32 Arten umfasst.

Nur zwei Ausnahmen sind in Nordamerika beheimatet. Ansonsten fühlen sich die Pfingstrosen im subtropischen und gemäßigten Klima Eurasiens wohl.

Die meisten Pfingstrosen sind Staudengewächse, einige wenige aber auch strauchförmig. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen wachsen diese Stauden und Sträucher mit der Zeit nicht immer mehr in die Höhe, sondern vielmehr in die Breite und entwickeln damit auch immer mehr Blüten.

Das Aussehen der Pfingstrose

Die ersten Pfingstrosen beginnen Anfang bis Mitte Mai zu blühen – andere erst im Monat Juni. Es gibt sie also recht lange.

Nicht nur in Gärten ist die Pfingstrose überaus gern gesehen – auch in Blumensträußen ist sie sehr beliebt. Aufgrund ihrer Blütezeit wird sie im Hochzeitsmonat Mai auch in vielen Brautsträußen verarbeitet.

Ihre Farbenpracht reicht von Weiß über Rosa bis hin zu Rot in unterschiedlichen Nuancen. Auch das passt oftmals hervorragend zu den Bräuten und ihren Vorstellungen eines gelungenen Brautstraußes.

Und sonst?

Natürlich könnten wir hier noch vieles über die Pfingstrose und die Geschichten, die sich um sie ranken, berichten – aber wir möchten es nicht übertreiben.

Einen kleinen Blick auf den doch hohen symbolischen Gehalt der Blume möchten wir aber dennoch werfen.

Im Mittalter galt die Pfingstrose in der christlichen Symbolsprache schon als Zeichen für Reichtum, Heilung und Schönheit.

Noch mehr wird ihr in der chinesischen Gartenkunst beigemessen. Dort steht sie auch für Reichtum, darüber hinaus aber auch für Liebespfand, ein von Liebe erfülltes Frauenleben und der Sanftmut Buddhas.

Was bringen Sie mit der Pfingstrose in Verbindung?

Titelbild via Pixabay

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